Ausbildung, Beritt und Korrektur
 

Unter Berücksichtigung der Konstitution, Talente und des individuellen Körperbaus der unterschiedlichen Pferderassen ist die Ausbildung immer gleich aufgebaut. Die Pferderasse spielt hierbei keine Rolle. Natürlich gibt es Pferderassen, deren Körperbau dazu beiträgt, gewisse Lektionen schneller zu erlernen als andere, deren Zuchtziel vielleicht eher das Tragen schwerer Lasten oder das Ziehen eines Wagens war.
Aber egal, um welche Pferderasse es sich handelt, sobald sie einen Reiter tragen sollen, müssen sie sorgfältig darauf vorbereitet werden, die Muskulatur muss durch gewisse Übungen aufgebaut werden und die Pferde müssen die Chance bekommen, zu verstehen und zu erlernen, was der Reiter mit den zur Verfügung stehenden Hilfen von ihnen verlangt.

Gleichgültig, ob es sich um die Ausbildung von Jungpferden oder Beritt und Korrektur von erfahrenen Pferden handelt, Dieter Mader verzichtet grundsätzlich auf jegliche Hilfszügel. Ausbinder, Schlaufzügel, Halsverlängerer etc. kommen in seiner Sattelkammer nicht vor.

Bei der Ausbildung der Pferde wird sorgfältig darauf geachtet, dass das Pferd die Kommandos versteht und immer sensibler und feiner darauf reagieren lernt. Ziel ist die äußerlich unsichtbare Hilfengebung. Der Pferdebesitzer wird in die Ausbildung mit einbezogen, d.h. es finden immer wieder Unterrichtseinheiten während der Ausbildung statt, in denen der Besitzer die Fortschritte seines Pferdes kennen lernt und an den Fortschritten durch Korrektur des Reiters ebenfalls teilnehmen kann, damit diese in der Zukunft nach dem Beritt positiv fortgesetzt und vertieft werden können.

Die Ausbildungs- und Berittpferde werden grundsätzlich in der Box gehalten. Zusätzlich zur täglichen Arbeit bekommt jedes Pferd einige Stunden Auslauf auf der Koppel.

Lusitanohengst "Valentino" wird an
die Garrocha heran geführt

 

Lusitanohengst "Valentino" in der Piaffe

 

Lusitanohengst "Tango" in der Grundausbildung